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Medizin & Sport
Schwimmen
ist und macht gesund
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Schwimmen ist und macht gesund
Typischerweise unterscheidet man vier
Schwimmstile, die auch olympisch sind:
Brustschwimmen, Schmetterlingschwimmen,
Rückenschwimmen und Freistil (Kraulen).
Ungeübte Schwimmer zeigen hierbei
oft typische Haltungsfehler, vor allem
bei dem in Deutschland besonders verbreiteten
Brustschwimmen. Gezieltes Techniktraining
hilft, einen gleichermaßen flotten
wie orthopädisch richtigen Schwimmstil
auszuüben.
Ein
Ausdauersport wie das Schwimmen kann
seine Wirkung am besten bei regelmäßigem
Training entfalten. Nun kann man natürlich
einfach seine Bahnen vor und zurück
schwimmen. Aber dies ist einerseits
etwas langweilig, anderseits werden
gerade sportlich eingestellte Schwimmer
mit einem strukturierten Training außer
einem höheren Unterhaltungswert
auch bessere Fortschritte in der Leistung
sehen. Die Trainingsstufen von Grundlagenausdauer
bis Schnelligkeit ähneln durchaus
denen anderer Ausdauersportarten, werden
aber gezielt auf die Besonderheiten
des Schwimmens umgesetzt.
Außer
als Breiten- und Leistungssport hat
das Schwimmen auch einen festen Platz
gefunden bei der Rehabilitation (im
weitesten Sinne) spezieller Zielgruppen.
Gerade im Reha-Sport ist das Schwimmen
eine der vier von den Kassen anerkannten
Sportarten. Bei vielen Erkrankungen
wie Schlaganfall oder Asthma ist Schwimmen
eine der, wenn nicht die favorisierte
Sportart. Darüber hinaus wird Schwimmen
sehr häufig in den Behindertensport
einbezogen und eignet sich für
Senioren jeden Gesundheitszustands.
Das häufig ausgeübte Aqua-Jogging
wiederum kann beides sein: anspruchsvoller
Freizeitsport und wenig belastende Betätigung
für schwache oder übergewichtige
Personen.
Wenige
Risiken
Bekanntlich ist Schwimmen eine Sportart
mit sehr geringem Verletzungsrisiko.
Diese Erfahrung gilt auch weiterhin.
Wenn, dann kommt es zu Verletzungen
beim Sprung ins Wasser. Solche Schäden
können allerdings durchaus gravierend
sein und treten leider gar nicht so
selten auf. Das Schwimmen selbst kann
bei häufigem und intensivem Training
aber zu degenerativen Erkrankungen führen.
Typische Erscheinungen sind das Brustschwimmerknie,
die Schwimmerschulter und
chronische Rückenschmerzen. Wie
man solchen degenerativen Sportschäden
durch gezieltes Ausgleichstraining entgegenwirken
kann, erläutert der Trainingswissenschaftler
Dr. Volker Höltke im Interview.
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